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Museum der Geschichte der Polnischen Juden POLIN

Das Museum der Geschichte der polnischen Juden befindet sich in einem modernen Gebäude im Stadtteil Muranów, im Zentrum des früheren jüdischen Viertels. Es soll an die Jahrhunderte lange gemeinsame polnisch-jüdische Geschichte erinnern.

ul. Anielewicza 6 (karte)
tel. +48 22 471 03 01
www.polin.pl
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Die Wahl des Standorts des Museums der Geschichte der polnischen Juden in Muranów war kein Zufall. Hier befand sich vor dem Zweiten Weltkrieg das Zentrum des jüdischen Viertels und während des Kriegs, nach der Einrichtung des jüdischen Ghettos, war an dieser Stelle der Sitz des Judenrats. Der Judenrat war eine von den deutschen Besatzungsbehörden für das Ghetto ernannte Zwangskörperschaft. Nach der Niederschlagung des Aufstands im Ghetto gründeten die Deutschen in diesem Gebiet ein Konzentrationslager, genannt „Gęsiówka”. Der Ort ging jedoch nicht nur wegen der Ereignisse in der Kriegszeit in die Geschichte ein. Im Jahr 1970 machte Willy Brandt, der damalige Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, vor dem direkt gegenüber des jetzigen Museums liegenden Ehrenmal der Helden des Ghettos den historischen Kniefall von Warschau. Die Demutsgeste wurde als Symbol der Bitte um Vergebung der Deutschen für die Verbrechen des Holocaust wahrgenommen. Das moderne Museum soll an dieser Stelle einen weiteren Akzent setzen und als Ort des Dialogs neue Ebenen der Verständigung zwischen zwei von tragischen Erfahrungen geprägten Nationen schaffen.
Der Entwurf für das Gebäude wurde im Rahmen eines internationalen Wettbewerbs gewählt. Der Sieger war ein finnisches Architektenteam mit einem Gebäudeprojekt, das viele symbolische Inhalte in sich birgt. Die einheitliche, gläserne Fassade wird durch eine mächtige Spalte zerrissen, die den biblischen Weg der Juden durch das Rote Meer verbildlichen soll. Hebräische und lateinische Buchstaben auf den Glasscheiben an der Fassade bilden das Wort „Polin”. Auf Hebräisch bedeutet dieses Wort Polen, es kann aber auch als „hier ruhst du” verstanden werden. Viele glauben, dass dies von den im von religiösen Konflikten gebeutelten mittelalterlichen Europa umher irrenden Juden als ein gutes Omen betrachtet wurde und sie deswegen begannen, sich massenweise auf polnischem Boden niederzulassen. Polen war im damaligen Europa eine ausnehmende Oase der Toleranz, was zur Folge hatte, dass im 16. Jahrhundert rund 80% der weltweiten jüdischen Bevölkerung im Gebiet der polnischen Republik lebten.
Die zeitgenössische Architektur des Gebäudes ist ideal konzipiert für die Aufgaben des Museums der Geschichte der polnischen Juden, das die 1000 Jahre der Koexistenz des polnischen und des jüdischen Volkes auf moderne Art und Weise veranschaulichen soll.


Öffnungszeiten:
Mo., Di., Fr., 10.00 – 18.00 (letzter Eintritt um 16.00 Uhr)
Mi., Sa., So. 10.00-20.00 (letzter Eintritt um 18.00 Uhr)
Dienstag – geschlossen

Eintrittspreise:
Dauerausstellung:
regulär - 25 PLN, ermäßigt - 15 PLN, Familienticket (max. 2 Erwachsene und 4 Kinder bis 18 Jahre alt) - 55 PLN
Donnerstags -freier Eintritt

Dauer- und Wechselausstellung (Kombi-Ticket):
normal – 30 PLN, ermäßigt – 20 PLN, Familienticket (max. 2 Erwachsene und 4 Kinder bis 18 Jahre alt) – 65 PLN

Wechselausstellung:
regulär - 12 PLN, ermäßigt - 8 PLN, Familienticket (max. 2 Erwachsene und 4 Kinder bis 18 Jahre alt) - 30 PLN

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