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Auf den Spuren von Maria Skłodowska-Curie in Warschau


Maria Skłodowska-CurieMaria Skłodowska-Curie (1867-1934) war eine geborene Warschauerin, die berühmteste Wissenschaftlerin und zweifache Nobelpreisträgerin. Sie war die erste Professorin in der Geschichte der Sorbonne. Sie erhielt u.a. den Ehrendoktortitel der Technischen Hochschule von Lwów, der Technischen Hochschule von Warschau, der Universität Posen und der Jagiellonier-Universität und die französische Regierung verlieh ihr die Ehrenlegion. Sie ist die einzige nicht in Frankreich geborene Person, die im Pariser Panthéon begraben ist.
Den ersten Nobelpreis erhielt sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Pierre Curie und Henri Becquerel, der zweite wurde ihr allein verliehen. Nobelpreisträger sind auch ihre Tochter Irène und ihre beiden Schwiegersöhne. Der Mann ihrer jüngeren Tochter Eva, ein Chef der UNICEF, erhielt sogar den Friedensnobelpreis. So eine Familie von Nobelpreisträgern gibt es nicht noch einmal!
Das Leben von Maria Skłodowska-Curie war sowohl mit Warschau als auch mit Paris eng verbunden. In der polnischen Hauptstadt verbrachte sie ihre Jugend. Seit ihrem Studium an der Sorbonne lebte sie bis zum Ende ihres Lebens in Frankreich, aber sie besuchte Warschau oft und es gibt hier viele Orte, die an sie erinnern.


Maria-Skłodowska-Curie-Museum - Geburtshaus der Wissenschaftlerin (Muzeum Marii Skłodowskiej-Curie)
ul. Freta 16
Wegen der Renovierung die Austellung wurde zum anderen Gebäude - ul. Freta 5 verlegt. Die Wiedereröffnung des Museums in den restaurieren Innenräumen ist für November 2017 geplant - dem 150. Geburtstag der Wissenschaftlerin.
www.muzeum-msc.pl

Maria Skłodowska wohntr nur kurz an dieser Adresse. Ein Jahr nach ihrer Geburt zog die Familie an die Nowolipki Straße um. In den 30er Jahren des 20. Jh. brachte man an dem Haus in der Freta Straße eine Gedenktafel mit folgender Inschrift an: "In diesem Haus erblickte am 7. November 1867 Maria Skłodowska-Curie das Licht der Welt. Im Jahre 1898 entdeckte sie die radioaktiven Elemente POLONIUM und RADIUM".
Im 2. Weltkrieg wurde das Haus stark beschädigt, aber die Gedenktafel blieb erhalten und hängt dort noch heute. In dem wieder aufgebauten Haus waren nacheinander das Institut für Marxismus und Leninismus, der Verband der Polnischen Lehrer und die Polnische Chemiegesellschaft (PTChem), deren Mitgründerin und Ehrenmitglied Maria Skłodowska war. Auf Initiative des Vorsitzenden der PTChem wurde hier aus Anlass des hundertsten Jahrestags des Geburtstags der Wissenschaftlerin zu ihrem Andenken ein Museum eingerichtet.
Am beeindruckendsten sind die authentischen persönlichen Gegenstände, wie ihre Kleider, die ihre zierliche Gestalt verraten, ihre Brillenetui, ihr Tintenfass, ein kleiner Elefant – ein Geschenk des amerikanischen Präsidenten Herbert Hoover, die Ledertasche, in der die Vereinigung der Polnischen Frauen von Amerika ihr das Geld für die Eröffnung eines Radiuminstituts in Polen (heute das Maria Skłodowska-Curie-Onkologiezentrum) gab und andere Kleinigkeiten.
Das Museum präsentiert auch Kopien der Laborgeräte und –gefäße, die Maria und Pierre Curie benutzten, ein Modell ihres Labors, das in einem ehemaligen Seziersaal untergebracht war, sowie eine Uhr und Möbel der Epoche. Sehenswert ist auch die für die Ausstellung arrangierte Bibliothek des Vaters von Maria Skłodowska. Władysław Skłodowski war Mathematik- und Physiklehrer. Die ordentlich angeordneten Bücher und interessanten Gegenstände weckten die Fantasie der kleinen Maria, wie sie später als Erwachsene in ihren Memoiren schreibt.
Das gesamte Leben der Maria Skłodowska-Curie ist in Fotografien festgehalten, von denen viele nicht nur dokumentarischen sondern auch künstlerischen Wert haben.


kościół Nawiedzenia NMP
Kirche Mariä Heimsuchung (Kościół Nawiedzenia Najświętszej Marii Panny)

ul. Przyrynek 2

In dieser Kirche wurde Maria Skłodowska getauft. Die ursprünglich aus dem 14. Jh. stammende Kirche wurde zweimal in Brand gesetzt und zerstört, zum ersten Mal im 17. Jh. während der „Schwedischen Flut” und zum zweiten Mal im Jahre 1944 nach dem Warschauer Aufstand. Seit 1999 schmücken Mosaikfenster mit Szenen aus dem Leben der Mutter Gottes die Kirche. Neben dem Gotteshaus befindet sich das Denkmal, das am 80. Todestag der Nobelpreisträgerin enthüllt wurde.

 


kościół św. Jacka

St.-Jacek-Kirche (Kościół św. Jacka)

ul. Freta 10

In dieser Kirche empfing sie ihre erste Kommunion, als Erwachsene wendete sie sich jedoch von der Religion ab. Während des Warschauer Aufstandes 1944 befand sich hier ein Feldlazarett. An den Wänden befinden sich Gedenktafeln für die Aufständigen, die während der Bombardierung des Gebäudes durch deutsche Flieger ums Leben kamen.


Skarpa WiślanaBöschung an der Weichsel
Abschnitt bei der Kościelna Straße, in der Nähe der Kirche Mariä Heimsuchung

Bei ihrem letzten Besuch in Warschau begab sich Maria Skłodowska-Curie zu der Böschung an der Weichsel, wo sie als Kind so gerne war, wie sie sich in ihren Memoiren nostalgisch erinnert. Dieser Besuch war im Jahre 1932, als sei als Ehrengast an der feierlichen Eröffnung des Radiuminstituts (heute das Maria Skłodowska-Curie-Onkolodiezentrum an der Wawelska Straße 15) teilnahm.
Heute sind die Ufer der Weichsel ein hervorragender Ort, um sich zu erholen. Stadtstrände, zahlreiche Bars, Open-Air-Konzerte und Abendvorführungen im Multimedialny Park Fontann (Multimedialer Springbrunnenpark) ziehen Einwohner wie Touristen gleichermaßen an. 

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