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Warschauer Praga


Muzeum Warszawskiej PragiMuseum des Warschauer Praga (Muzeum Warszawskiej Pragi)
ul. Targowa 50/52 
www.muzeumpragi.pl

Es ist in restaurierte historische Bürgerhäuser an der Targowa-Straße 50/52, neben dem Bazar Różyckiego, eingenommen. Eines der Gebäude – das Haus von Jan Krzyżanowski – wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gebaut und ist damit das älteste erhaltene Wohnhaus in Praga. In seinem direkt an den Bazar Różyckiego anschließenden Hinterhaus befand sich ab 1869 ein jüdisches Gebetshaus. In dem Museum gibt es Säle für Dauer- und Sonderausstellungen, ein Archiv der erzählten Geschichte, einen Saal der aussterbenden Berufe, einen Lesesaal und viele andere Attraktionen. Die Einrichtung ist auch ein Ort für Begegnungen und Vernissagen und ein Bildungszentrum.

 

Cerkiew św. Marii MagdalenyOrthodoxe Metropolitenkirche der St. Maria Magdalena (Cerkiew metropolitalna św. Marii Magdaleny)
al. Solidarności 52

Die Form dieser in der zweiten Hälfte des 19. Jhs. gebauten Kirche knüpft an die byzantinische Architektur an. Sie entstand anstelle einer Ende des 18. Jhs. zerstörten Andreaskirche als Symbol für die russische Herrschaft. Sie sollte der großen russischen Kolonie, die in der Umgebung der heutigen Jagiellońska Straße wohnte, sowie russischen Reisenden dienen. Im Untergewölbe der Kirche werden Fragmente von Mosaiken aus der nicht mehr existierenden Alexander-Newski-Kirche in Warschau aufbewahrt. Die Maria-Magdalena-Kirche wurde im 2. Weltkrieg verschont, so dass ihre ursprüngliche Innenausstattung erhalten blieb. Heutzutage ist sie die Kathedrale der orthodoxen Kirche.


dawna mykwaGebäude der früheren Mikwe

ul. Kłopotowskiego 31

Das kleine Gebäude mit einer Fassade aus roten Ziegelsteinen wurde in den Jahren 1910-1913 nach einem Entwurf von Naum Horstein errichtet. Es beherbergte eine Mikwe, also den Ort des rituellen jüdischen Tauchbads. Vor dem Sabbat (Samstag) und vor wichtigen religiösen Feiertagen reinigten fromme Juden sich hier in einem speziellen Becken von geistlicher Unreinheit. Nach dem Krieg waren hier u.a. ein Büro des Zentralkomitees der Juden in Polen, dann ein Kindergarten und später eine Oberschule untergebracht. Heute befindet sich in diesem Gebäude, welches Eigentum der jüdischen Gemeinde ist, die Multikulturelle Jacek-Kuroń-Oberschule. 
Bei einer Renovierung im Jahre 2009 fand man im Innenhof des Gebäudes ein hervorragend erhaltenes Becken, in dem Regenwasser gesammelt wurde. Das Gebäude der ehemaligen Mikwe ist das einzige Objekt dieser Art auf dem Gebiet Warschaus.
Neben dem Gebäude ist ein kleiner Platz. Bis 1961 stand hier die Synagoge des Stadtteils Praga, deren Fundamente sich immer noch unter der Erde befinden. Aus den Trümmern des auf Befehl der damaligen Regierung abgerissenen Gotteshauses wurde ein Hügel aufgeschüttet und daneben ein Spielplatz für Kinder angelegt.


Różycki-Basar (Bazar Różyckiego)
ul. Targowa 54

Dieser Markt wurde gegen Ende des 19. Jhs. von Julian Różycki, dem Pharmazeuten und Besitzer mehrerer Apotheken, gegründet. Er sollte das Handelszentrum von Praga sein. Zu Anfang bestand er aus sieben überdachten Kramläden. Während des 2. Weltkriegs konnten die Einwohner von Warschau hier Mangelwaren kaufen, die u.a. aus deutschen Transporten und militärischen Vorratslagern stammten. Nach dem Krieg erlebte der Basar eine Blütezeit. Hier konnte man Waren kaufen, die in den staatlichen Läden, welche in der Zeit der Volksrepublik Polen mit ihren leeren Regalen glänzten, nicht erhältlich waren. Heute gibt es auf dem Markt ca. 250 Händler. Man plant, den Basar ins Denkmalregister aufzunehmen, damit er nicht geschlossen werden kann.

dawna komora wodnaGebäude des ehemaligen Wasseramts
ul. St. Kłopotowskiego 1/3

Das Gebäude ist eines der wertvollsten und ältesten historischen Bauwerke des Warschauer Stadtteils rechts der Weichsel. Es wird auch „Haus der Säulen” genannt. 
Es wurde in den Jahren 1824-1825 nach einem Entwurf von Antonio Corazzi für die Brückenabteilung der städtischen Verwaltung erbaut. Das Gebäude stand an der Auffahrt auf die Schiffsbrücke, die den Übergang zum anderen Ufer der Weichsel bildete. Hier wurden die Gebühren für die Überquerung der Brücke eingezogen. Das Wasseramt erfüllte seine Funktion bis 1864, als mit der Kierbedź-Brücke der erste feste Übergang über die Weichsel gebaut wurde. Die Fassade des Gebäudes schmückt ein Flachrelief von Tomasz Accardi, welches den Meeresgott Neptun darstellt, wie er, umgeben von Delfinen, in einem von Pferden mit Fischschwänzen gezogenen Streitwagen fährt. Sehenswert sind auch die gusseisernen Tafeln, die die Rekordhochwasser der Weichsel in den Jahren 1813, 1839 und 1844 dokumentieren.
In den Jahren 2007-2008 wurde das Gebäude umfassend renoviert. Heute ist es der Sitz eines der Standesämter der Hauptstadt. 

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