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Gefängnismuseum Pawiak

Muzeum Więzienia Pawiak, fot. Filip Kwiatkowski

Dies ist ein ganz besonderer Ort auf der Warschauer Landkarte, der an das alte Gefängnis erinnert, welches hier von 1835-1944 existierte. Hier wurden polnische Patrioten gefangen gehalten, die gegen die russischen Invasoren kämpften, nach 1918 waren es politische Gefangene – hauptsächlich Kommunisten – und während des Zweiten Weltkriegs in Razzien verhaftete Menschen, oft Frauen und Kinder, aber auch Mitglieder der Widerstandsbewegung. Das inmitten der Innenstadt gelegene Gefängnis war Zeuge von Massenverbrechen, die das besetzte Warschau erschütterten. Schätzungen zufolge durchliefen rund 100.000 Häftlinge das Pawiak, von denen fast 37.000 erschossen und etwa 60.000 in Konzentrationslager oder zur Zwangsarbeit verschleppt wurden.
Am 21. August 1944 sprengten die Deutschen fast den gesamten Gefängniskomplex.
Heute befindet sich das Museumsgebäude in den noch erhaltenen Kasematten der 7. und 8. Abteilung des Gefängnisses. Die Ausstellung umfasst unter anderem den Gefängniskorridor des Blocks VII und 5 Zellen, einschließlich Quarantäne- und Todeszellen, die nach den erhalten gebliebenen Zeichnungen, Beschreibungen und Berichten von Häftlingen rekonstruiert wurden.

Die Ausstellung präsentiert ferner originale Ausstattungsgegenstände, Gedichte, Tagebücher, Kassiber, Kalender sowie kleine, von den Häftlingen angefertigte Gegenstände jeder Art. Sehenswert ist sicher auch das Denkmal für den Pawiak-Baum – eine bronzene Kopie der berühmten Ulme, auf der die Familien der Opfer Epitaphien anbrachten. Bis auf ein Fragment des Tores war der Baum nach dem Krieg der einzige erhaltene Beweis für die Existenz dieses Gefängnisses.

ul. Dzielna 24/26
www.muzeum-niepodleglosci.pl/pawiak

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