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Warschauer Judaica

Wusstet Ihr, dass Warschau vor dem Zweiten Weltkrieg eines der größten Zentren jüdischer Kultur in Europa war? Die Beziehung zur jüdischen Tradition zeigt sich in Warschau auf Schritt und Tritt – vom Alltagsleben bis hin zu Architektur, Kunst oder Literatur. Entdeckt die bunte Welt des polnischen Judentums und lernt dessen Geschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart kennen.

Museum der Geschichte der Polnischen Juden POLIN

Muzeum Historii Żydów Polskich POLIN, fot. m.st. Warszawa

Der Ort, der die Erinnerung an die reiche, 1000-jährige Geschichte der polnischen Juden vom Mittelalter bis in die Neuzeit ins Gedächtnis ruft. Achtet auf die einzigartige Architektur in der Haupthalle, denn diese ähnelt in ihrer Form einer Wasserschlucht, die den Übergang der Juden durch das Rote Meer auf dem Weg ins gelobte Land symbolisiert. Haltet kurz an dem rekonstruierten Gewölbe der Nachbildung der aus dem 17. Jh. stammenden Synagoge in Gwoździec, denn dort könnt Ihr ein herrliches Beispiel für Synagogenmalerei in Polen sehen. Nicht auslassen solltet Ihr die interaktive Ausstellung, die euch auf eine Reise durch die Jahrhunderte mitnimmt, unter anderem in die Gassen des jüdischen Viertels der Vorkriegszeit.

ul. Anielewicza 6

Warschauer Ghetto-Ehrenmal

Pomnik Bohaterów Getta, fot. Filip Kwiatkowski

Das Denkmal entstand kurz nach dem Zweiten Weltkrieg zum Gedenken an diejenigen, die im Warschauer Ghetto kämpften und ihr Leben ließen. An diesem Denkmal kniete 1970 Bundeskanzler Willy Brandt nieder, um sich für die Verbrechen des Dritten Reiches zu entschuldigen.

Umschlagplatz-Denkmal

Umschlagplatz, fot. Filip Kwiatkowski

Das Umschlagplatz-Denkmal befindet sich an der Stelle, wo 1942 Juden in das Vernichtungslager Treblinka deportiert wurden. Von der Form her ähnelt es den Wänden denen des Ghettos und den Eisenbahnwaggons, an den Wänden sind die Namen von mehr als 400 Opfern eingraviert. Begibt man sich auf dem Gedenkweg des Jüdischen Martyriums und Kampfes vom Ghetto-Ehrenmal bis zum Umschlagplatz, sieht man die Gedenksteine, welche die Geschichte der wichtigsten Persönlichkeiten des Warschauer Ghettos darstellen.

ul. Stawki

Jüdischer Friedhof

Cmentarz Żydowski przy ulicy Okopowej, fot. Tomasz Nowak

Auf dieser historischen Nekropole findet man viele schöne Grabsteine und traditionelle Mazevot. Hier wurden viele bekannte Persönlichkeiten bestattet, wie etwa der Schöpfer des Esperanto, Ludwig Zamenhof, oder der Schriftsteller Jizchok Leib Perez. Besucht auch das symbolische Grab des Pädagogen Janusz Korczak – des Verteidigers der Kinder, der im Zweiten Weltkrieg als Gefangener in Treblinka sein Leben opferte, als er gemeinsam mit seinen Schützlingen zur Gaskammer schritt.

ul. Okopowa 49/51

Jüdisches Historisches Institut

Żydowski Instytut Historyczny, fot. Filip Kwiatkowski

Vor dem Krieg beherbergte das historische Gebäude die Jüdische Hauptbibliothek sowie das Institut für Judaistik. Während des Krieges befand sich hier das Büro der Jüdischen Sozialen Selbsthilfe. 1947 wurde das Gebäude nach seiner Renovierung Sitz des Jüdischen Historischen Institutes. Achtet hier auch auf die wertvollen Dokumente des Untergrundarchivs des Warschauer Ghettos, das sog. „Ringelblum-Archiv“, das in das Verzeichnis des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Mehr…

ul. Tłomackie 3/5

Nożyk-Synagoge

Synagoga Nożyków, fot. Filip Kwiatkowski

Besucht auch die einzige Synagoge in der polnischen Hauptstadt, die den Holocaust überstand. Gegründet wurde sie von dem vermögenden Textilhändler Zalman ben Menashe Nożyk und seiner Ehefrau Rywka und im neuromanischen Stil angelegt. Während des Zweiten Weltkriegs diente das Gebäude den Deutschen als Stall und Futterlager. Geht bei dieser Gelegenheit auch zur Próżna-Straße, einen der wenigen Orte, an denen die Atmosphäre des ehemaligen jüdischen Warschaus erhalten geblieben ist.

ul. Twarda 6

Ghettomauer

Fragment muru getta przy ulicy Złotej 60, fot. Tomasz Nowak

Wenn Ihr Fragmente der Mauer des Jüdischen Ghettos sehen wollt, dann begebt euch auf den Hof zwischen den Straßen Sienna und Złota. Achtet in der Innenstadt auch auf die gusseisernen Platten, die die Grenzen des ehemaligen Ghettos markieren.

ul. Sienna 55

Installation „Der Steg“

Ulica Chłodna, instalacja Kładka, fot. Warszawska Organizacja Turystyczna

1942 wurde über die Chłodna-Straße eine Holzbrücke gebaut, welche das „kleine” und „große“ Ghetto miteinander verband. Heute befindet sich an dieser Stelle die multimediale Kunstinstallation „Der Steg der Erinnerung”, die an die tragischen Ereignisse jener Zeit anknüpft. Am eindrucksvollsten sieht die Installation abends aus.

ul. Chłodna

Żabiński-Villa

Willa Żabińskich, fot. Miejski Ogród Zoologiczny w Warszawie

Es lohnt sich, die außergewöhnliche Geschichte dieses auf dem Gelände des Warschauer Zoos gelegenen Hauses kennenzulernen. Während des Zweiten Weltkrieges versteckten der seinerzeitige Direktor Jan Żabiński und seine Frau hier aus dem Warschauer Ghetto herausgeschmuggelte Juden. Deren Schicksal wird in dem Hollywood-Film „Die Frau des Zoodirektors ” mit Jessica Chastain als Antonina Żabińska dargestellt. Mehr…

ul. Ratuszowa 1/3

Jüdische Friedhof

Nożyk-Synagoge

Museum der Geschichte der Polnischen Juden POLIN

Denkmal der Helden des Ghettos

Umschlagplatz

Fragmente der Ghetto-Mauer

Jüdisches Historisches Institut

Żabiński-Villa

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