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Powązki-Friedhof

Cmentarz Powązkowski, fot. Tomasz Nowak

Der älteste und bekannteste katholische Friedhof Warschaus wurde 1790 nach einem Entwurf von Domenico Merlini, dem Hofarchitekten König Stanisław August Poniatowskis, angelegt. Seit seiner Entstehung wurden auf diesem Friedhof sicher eine Million Menschen beigesetzt, darunter viele bekannte und sehr angesehene Polen. Hier werden Sie die Gräber vieler bedeutender Schriftsteller, Künstler, Gelehrter, Politiker, Ärzte, Unternehmer und gesellschaftlicher Aktivisten finden. Mit dem Gedanken an diese wurde hier in den Zwischenkriegsjahren die Aleja Zasłużonych (Allee der Wohlverdienten) angelegt. Der erste hier Beigesetzte war der Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger Władysław Reymont, außerdem die berühmten Flieger Franciszek Żwirko und Stanisław Wigura, der weltbekannte Opernsänger Jan Kiepura oder auch der Poet und Satiriker Wojciech Młynarski. Weiter befindet sich hier das symbolische Grab des Warschauer Stadtpräsidenten Stefan Starzyński, der von den Deutschen in den ersten Monaten der Besetzung ermordet wurde. In den der Aleja Zasłużonych benachbarten Katakomben findet man die Gräber zweier einst populärer Vokalkünstler: Irena Jarocka und Czesław Niemen.

Und wenn man weiter geht, sieht man die Grabsteine der Eltern Fryderyk Chopins, des Schriftstellers Zbigniew Herbert, des Komponisten Witold Lutosławski, des Regisseurs Krzysztof Kieślowski, des Kuriers aus den Zeiten des Zweiten Weltkrieges, Jan Nowak Jeziorański oder einer Gerechten unter den Völkern, Irena Sendlerowa, die 2.500 jüdische Kinder vor der Ermordung retten konnte.
Nehmen sie sich die Zeit und besuchen sie an Allerheiligen oder an Allerseelen einen polnischen Friedhof. Die Polen kommen an diesem Tag zu den Gräbern ihrer Angehörigen, und der Friedhof wird von Tausenden brennender Kerzen erleuchtet.
An den Alten Powązki grenzen der Soldatenfriedhof, auf dem die Warschauer Aufständigen ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Daneben gibt es noch die Friedhöfe weiterer Glaubensbekenntnisse, von denen der jüdische Friedhof und zwei evangelische Friedhöfe Nekropolen des Warschauer Bürgertums darstellen.

ul. Powązkowska 14

Mehr:
Muzeum Fryderyka Chopina, fot. Filip Kwiatkowski
Muzeum Historii Żydów Polskich Polin, fot. Filip Kwiatkowski
Centrum Interpretacji Zabytku, fot. m.st. Warszawa
Rynek Starego Miasta, Muzeum Warszawy, fot. Filip Kwiatkowski

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