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Was tut man in Warschau für 6 Euro?

Finden Sie heraus, wie viele einzigartige Attraktionen unterhalb dieses Betrags in Warschau auf Sie warten. Ob Sie eines der berühmten Museen Polens, eine königliche Residenz, Polens beste Galerie für zeitgenössische Kunst oder Polens größtes Stadion besuchen, Sie können selbst entscheiden, ob Sie etwas auch besichtigen möchten. Oder bevorzugen vielleicht Sie eine frühmorgendliche Mahlzeit mit den einheimischen auf dem Frühstücksmarkt oder eventuell ein Mittagessen in einem Restaurant oder ein Abendessen in einer Milchbar? Ganz gleich, wofür Sie sich entscheiden, wartet auf Sie ein unvergessliches Erlebnis.

Muzeum Pałacu Króla Jana III w Wilanowie, fot. W. i Z. Panow pzstudio.pl

Wilanów

Sie bekommen den perfekt erhaltenen Wilanów-Palast mit den Wohnräumen seiner ehemaligen Mieter König Jan III. Sobieski und seiner geliebten Gattin, Königin Marysieńka, zu sehen. Wenn Sie durch die weiteren Räume gehen, halten Sie im königlichen Schlafzimmer an. Hier empfing der König, in einem Paradebett liegend, Gäste. Im prächtigen Weißen Saal sehen Sie Porträts der nachfolgenden Besitzer des Palastes, und in der Nordgalerie sehen Sie eine umfangreiche Sammlung von Kunstwerken, die einer von diesen zusammengetragen hat – Stanisław Kostka-Potocki.

Pałac Kultury i Nauki, Taras Widokowy, fot. Filip Kwiatkowski

Palast der Kultur und Wissenschaft – Aussichtsterrasse

Von der Aussichtsplattform im 30. Stock des historischen Kultur- und Wissenschaftspalastes aus bietet sich Ihnen ein atemberaubendes Panorama von Warschau. In eine Höhe von 114 Metern fahren Sie in wenigen Sekunden mit einem der superschnellen Aufzüge, gesteuert von einer Fahrstuhldame. An den Sommerwochenenden, wenn die Terrasse fast bis Mitternacht geöffnet ist, können Sie den nächtlichen Blick auf die Stadt genießen.

Muzeum Narodowe w Warszawie, fot. m.st. Warszawa

Nationalmuseum

Sie werden über die Sammlung von Meisterwerken polnischer und internationaler Kunst im Nationalmuseum in Warschau begeistert sein. In den thematischen Galerien finden Sie unter anderem Wandmalereien aus der im 7. Jahrhundert gegründeten christlichen Kathedrale in Faras (Sudan), authentische Altäre aus dem 15. Jahrhundert und so berühmte Gemälde wie “Madonna mit dem Kind, Johannes dem Täufer und einem Engel” von Sandro Botticelli, “Die Gartenlaube” von Aleksander Gierymski, “Der wundersame Garten” von Józef Mehoffer oder die gigantische “Schlacht bei Grunwald” von Jan Matejko.

Muzeum Powstania Warszawskiego, fot. W. i Z. Panów pzstudio.pl

Museum des Warschauer Aufstandes

Beim Besuch des interaktiven Museums des Warschauer Aufstands kommen Sie in ein Warschau, das während des Zweiten Weltkriegs von den Deutschen besetzt war. Bei einem Spaziergang durch die Innenräume des ehemaligen Straßenbahnkraftwerks werden Sie die Atmosphäre eines heroischen Ansturms der Warschauer Bürger spüren, den Geschichten der Aufständischen lauschen und authentische Zeugnisse des Aufstands sehen.

Muzeum Warszawy, fot. m.st. Warszawa

Museum von Warschau

Sie lernen die faszinierende Geschichte Warschaus und seiner Bewohner kennen, indem Sie hunderte von authentischen Objekten sehen, die in der Ausstellung “Warschauer Dinge” im Warschauer Museum präsentiert werden. Das Museum ist in 11 historischen Gebäuden auf dem Markt in der Altstadt untergebracht, hat einen Aussichtspunkt und ein Kino, in dem Filme über Warschau gezeigt werden.

Muzeum Życia w PRL, fot. Filip Kwiatkowski

Museum des Lebens in der Volksrepublik PRL

Im Museum des Lebens in der Volksrepublik Polen begeben Sie sich auf eine Zeitreise in die Zeit der Volksrepublik Polen. Hier sehen Sie u.a. eine typische Wohnung mit authentischen Gebrauchsgegenständen. Zu den Innenräumen des Museums gehören auch ein Laden mit leeren Regalen, ein Kindergartenraum und ein Café. Hier finden Sie ferner eine Ausstellung über die legendäre Gewerkschaft “Solidarität”.

Muzeum Neonów, fot. m.st. Warszawa

Neon-Museum

Im einzigen Neon-Museum Europas können Sie das Originaldesign von Leuchtreklamen aus vergangenen Zeiten sehen, das von renommierten Grafikdesignern und Künstlern während der kommunistischen Ära entworfen wurde. Viele solcher Leuchtreklamen werden Sie in der Stadt nicht mehr finden, fragen Sie also einen Museumsmitarbeiter, vielleicht können diese Ihnen verraten, wo Sie solche Neon-Highlights noch finden.

Zachęta Narodowa Galeria Sztuki, fot. Filip Kwiatkowski

Nationalen Kunstgalerie Zachęta

Hier erfahren Sie Wissenswertes über die interessantesten Phänomene der polnischen und internationalen zeitgenössischen Kunst – in der renommierten Nationalen Kunstgalerie Zachęta. In dem schönen historischen Gebäude finden außerdem Treffen mit Künstlern, Kinovorführungen und Konzerte statt.

Muzeum Fryderyka Chopina, fot. Filip Kwiatkowski

Fryderyk-Chopin-Museum

Über die Lebensgeschichte des berühmten Warschauers und genialen Komponisten Fryderyk Chopin kann man im multimedialen Museum eine ganze Menge erfahren. Zu den im historischen Ostrogski-Palast aufbewahrten Exponaten gehören ein Abguss der Hand des Komponisten, ein Pleyel-Klavier, auf dem er die letzten Jahre seines Lebens spielte, oder eine Haarlocke, die von seiner engsten Familie aufbewahrt wurde.

Targ Śniadaniowy na Mokotowie, fot. Filip Kwiatkowski

Frühstücksmarkt

Sie nehmen Ihre morgendliche Stärkung in Gesellschaft von Einheimischen auf dem am Wochenende stattfindenden Frühstücksmarkt zu sich. Es ist ein Treffen regionaler Lieferanten und Gastronomen, die Mahlzeiten aus frischen und gesunden Zutaten anbieten. Sie können auch an Workshops oder kulinarischen Vorführungen teilnehmen und Bioprodukte aus regionalem Anbau kaufen, die Sie mit nach Hause nehmen können.

Plac Zbawiciela, fot. Daria Pawęda

Lunch

Sie genießen ein köstliches Lunch in einer der vielen klimatisierten Restaurants oder Pubs, die originelle Gerichte aus den verschiedensten Küchen von lokal über national bis vegan servieren. Lunch wird in einigen Fällen bis in die späten Nachmittagsstunden serviert.

Bar mleczny Prasowy, fot. Łukasz Kopeć

Milchbars

Sie bekommen ein typisch polnisches Mittagessen in einer der Milchbars – beliebten Lokalen, die für ihre freundlichen Preise und ihr hausgemachtes Essen bekannt sind. Ganz im Klima der kommunistischen Zeiten werden Sie solch traditionelle polnische Gerichte wie Piroggen, Knödel mit Fleisch, Mehlklöße, Borschtsch, Kutteln oder Sauerteigsuppe probieren können.

Veturilo, fot. Nextbike

Veturilo-Fahrräder

Sie können mit einem Stadtrad von Veturilo fahren, das Sie 24 Stunden am Tag an einer der hundert Selbstbedienungsverleihe ausleihen können. Dank des dichten Radwegnetzes kommen Sie stets an Ihr Ziel. Wenn Sie der Hektik der Stadt überdrüssig sind, machen Sie eine Fahrt über die Weichselboulevards oder den Pfad, der durch die Natur an der Weichsel entlang in Stadtteil Praga führt.

Kino, fot. Tomasz Nowak

Studiokinos

Sie verbringen den Abend in einem der familiären Studiokinos und genießen das Vergnügen, einen Film zu sehen, der nicht durch die Geräusche von knusprigem Popcorn gestört wird. Sie finden hier ein Repertoire, das in den geschäftigen Multiplex-Palästen nicht gezeigt wird: ehrgeizige Bilder eines Kultregisseurs, die wertvolle Position eines europäischen Kinematographen oder einen Kassenschlager aus vergangenen Tagen. Und in ihrem Portemonnaie bleibt noch was für einen guten Kaffee übrig.

Widok z wieży Kościoła św. Anny, fot. m.st. Warszawa

Aussichtspunkt auf dem Glockenturm der St.-Anna-Kirche

Vom Aussichtspunkt auf dem Glockenturm der St.-Anna-Kirche haben Sie einen schönen Blick auf die Altstadt und das rechte Warschauer Weichselufer. Über 150 Steintreppen gelangen Sie auf die Terrasse und können dann die Aussicht bewundern oder ein paar unvergessliche Fotos machen. Die Sigismund-Säule, die W-Z-Route, die Weichsel und das PGE-Nationalstadion präsentieren sich von hier aus phänomenal.

Muzeum nad Wisłą, fot. Ewelina Lach

Museum an der Weichsel

Wenn Sie die Ausstellung im temporären Sitz des Museums für Moderne Kunst – dem Weichselmuseum – besuchen, erfahren Sie mehr über die neuesten Trends in der zeitgenössischen Welt der Kunst. Wenn Sie wissen wollen, was Sie erwartet, werfen Sie einen Blick auf die abstrakte Komposition an der Fassade des Gebäudes. Der Pavillon beherbergte für einige Zeit die Sammlung der “Kunsthalle” Berlin. Oder vielleicht interessieren Sie sich für die hier oft organisierten thematischen Vorträge, Treffen oder Workshops?

Muzeum Warszawskiej Pragi, fot. m.st. Warszawa

Museum Warschau-Praga

Sie besuchen das Museum Warschau-Praga, derzeit einer der angesagtesten Stadtteile Europas und einst ein multikulturelles Städtchen. Sie erfahren etwas über die Geschichte des rechten Warschauer Weichselufers und die Besonderheiten seiner Bewohner. Sie sehen unter anderem ein beeindruckendes Modell des Praga aus dem 18. Jahrhundert, viele spezifische Alltagsgegenstände (z.B. einen Spazierstock zum Messen eines Pferdes am Widerrist oder eine Maschine zur Herstellung einer Kaisersemmel), Sie hören Anekdoten, die von echten Pragern erzählt werden.

Muzeum Wódki, Fot. Filip Kwiatkowski

Wodka-Museum

Im Wodka-Museum lernen Sie die Geschichte des polnischen Nationalgetränks kennen. Es umfasst eine reiche Sammlung von Gegenständen, die mit seinem Konsum, seiner Werbung oder seinem Vertrieb zu tun haben. Unter tausenden von Exponaten sehen Sie ein authentisches Glas von Napoleon Bonaparte, eine Kantine der französischen Armee aus der Zeit ihres Marsches nach Moskau, sowie zahlreiche Flaschen, Karaffen, Vignetten, Etiketten und Schilder von fast 180 polnischen Wodkafabriken.

Fotoplastikon Warszawski, fot. Filip Kwiatkowski

Kaiserpanorama

Sie betrachten alte dreidimensionale Fotos auf einem einzigartigen Gerät, das seit über einem Jahrhundert im Warschauer Fotoplastikon in Betrieb ist. Anhand von alten Hits, die hier von Plattenspielern gespielt werden, spüren Sie die Atmosphäre hier in einer Zeit, in der das Fotografieren professionellen Fotografen vorbehalten war.

Centrum Sztuki Współczesnej Zamek Ujazdowski, fot. Filip Kwiatkowski

CSW – das Zentrum für Moderne Kunst

Sie stellen sich der Suche nach Künstlerinnen und Künstlern aus Polen und dem Ausland, die ihre Werke im Zentrum für Moderne Kunst präsentieren. An diesem Ort befanden sich in der Vergangenheit der Hof der Herzöge von Masowien und die königliche Residenz. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts war hier das älteste Militärkrankenhaus Polens beheimatet.

Muzeum Domków dla Lalek, fot. Filip Kwiatkowski

Puppenhaus-Museum

Sie werden auf einen Spielplatz aus Ihrer Großmutter Zeiten versetzt. Im Museum für Puppenhäuser, Spiele und Spielzeuge können mehr als 100 renovierte Exponate bewundern. Neben verschiedenen Wohnungen und Räumen sehen Sie u.a. eine Gemeindeschule, ein viktorianisches Häuschen, die Rekonstruktion einer hl. Messe in Puppenform und das älteste der Exponate: einen 200 Jahre alten gotischen Altar.

Ogród Botaniczny UW, fot. Filip Kwiatkowski

Botanische Garten der Warschauer Universität

Im Botanischen Garten der Universität Warschau – einem der ältesten Gärten seiner Art in Polen – können Sie sich vor der Hitze und dem städtischen Trubel verstecken. Bei einem Spaziergang durch seine bezaubernden Gassen werden Sie die Schönheit tausender Pflanzen aus Polen und vielen exotischen Ländern der Welt entdecken. Und Sie können sich jederzeit auf einer Bank unter einem der majestätischen, uralten Bäume ausruhen.

Centrum Interpretacji Zabytku, fot. m.st. Warszawa

CIZ: Interpretationszentrum für das Kulturerbe

Im Interpretationszentrum für Kulturerbe erfahren Sie etwas die Geschichte des Aufstandes, der Zerstörung und des Wiederaufbaus der Warschauer Altstadt nach dem Zweiten Weltkrieg. Werfen Sie einen Blick in das Atelier eines Architekten aus den 1950er Jahren. Sie sehen hier ein Modell der Altstadt unter einem Glasboden, sehen sich Fotografien aus dem Warschau der Vorkriegszeit und authentische Filme aus der Zeit des Wiederaufbaus an. Nach dem Besuch werden Sie verstehen, warum die Altstadt in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde.

Bazylika Archikatedralna w Warszawie p.w. Męczeństwa św. Jana Chrzciciela, podziemia, fot. Łukasz Kopeć

Johanneskathedrale (unterirdischer Bereich)

Sie werden die Atmosphäre alter Zeiten spüren, wenn Sie die Krypten eines der wichtigsten polnischen Tempel – der Johanneskathedrale – besuchen. Hier sehen Sie das fast 600 Jahre alte Grabmal des masowischen Fürsten Janusz I., eines Ritters aus Grunwald, den Sarkophag vieler kirchlicher Würdenträger, Herrscher und Politiker, darunter Stanisław August Poniatowski, Gabriel Narutowicz und Ignacy Paderewski.

Muzeum Marii Skłodowskiej-Curie, fot. Filip Kwiatkowski

Maria-Skłodowska-Curie-Museum

Sie befinden sich in dem Mietshaus, in dem Maria Skłodowska, die berühmteste polnische Wissenschaftlerin und die einzige Frau, die den Nobelpreis zweimal erhielt, geboren wurde. Dort begeben Sie sich in das Labor der Nobelpreisträgerin, schauen in den Salon der Skłodowskis, der die Atmosphäre ihrer Lebensgeschichte wachruft und sehen authentische Erinnerungsstücke der Wissenschaftlerin: ihre Briefe, Familienfotos oder ihren eigenen Mantel.

Stadion PGE Narodowy, fot. Filip Kwiatkowski

PGE-Nationalstadion

Sie besichtigen das PGE Narodowy – das modernste Sportstadion Polens. Und das von innen: Sie betreten das Spielfeld, schauen in die Spielerzone oder Garderobe, wo sich Cristiano Ronaldo höchstpersönlich auf die Spiele der Europameisterschaft vorbereitet hat.
Das größte Objekt dieser Art in Polen wurde 2012 an der Stelle des historischen Vorgängers, des Stadions des 10. Jahrestages, errichtet.

Królewski Ogród Światła w Wilanowie, fot. m.st. Warszawa

Königliche Lichtergarten

Sie spazieren durch den Königlichen Garten des Lichts, so benannt nach den flackernden Bäumen und dem Teppich aus hellen Blumen, die dann den Park von Wilanów erfüllten. In dieser Jahreszeit bewegen Sie sich an den Wochenenden dank dreidimensionaler Licht-, Bild- und Tonshows an der Palastfassade am Hof von König Johann III Sobieski.

Planetarium Niebo Kopernika, fot. W. i Z. Panów pzstudio.pl

Kopernikus-Planetarium

Sie werden in den Weltraum aufsteigen, die Milchstraße sehen oder einen 3D-Film auf einer sphärischen Leinwand im Planetarium “Kopernikus´ Himmel” anschauen. Während einer etwa einstündigen Vorführung entdecken Sie Erscheinungsformen des Lebens im Weltraum, blicken in das Innere eines Vulkans oder begegnen Tieren, die in den Tiefen der Ozeane leben.

Muzeum Plakatu, fot. m.st. Warszawa

Museum des Plakats

In dem 1968 eröffneten Plakatmuseum – dem ersten Museum seiner Art in der Welt – sehen Sie faszinierende Werke polnischer und internationaler Künstler. An der historischen Fassade des Museumspavillons werden Sie erkennen, dass Sie sich auf dem Gelände einer ehemaligen Reitschule befinden, die zum nahe gelegenen Königspalast gehört.

Stadion Miejski Legii Warszawa im. Marszałka J. Piłsudskiego, fot. W. i Z. Panów, pzstudio.pl

Stadion von Legia Warschau

Bei einem Rundgang durch das Stadion von “Legia”, der erfolgreichsten Fußballmannschaft Polens, werden Sie den Geschmack der Fußballbegeisterung zu spüren bekommen. Unterwegs stoßen Sie auf die berühmte “Żyleta” – d.h. die von den lautesten Anhängern besetzte Tribüne, außerdem eine Bank für Reservespieler und eine Umkleide für die Spieler.

Muzeum Wojska Polskiego, fot. Filip Kwiatkowski

Museum der Polnischen Armee

Sie fotografieren sich selbst vor dem Hintergrund echter Flugzeuge, Panzer und anderer Militärfahrzeuge im Freiluftpark des Polnischen Armeemuseums. Die Ausstellung im Museumsgebäude führt Sie durch die tausendjährige Geschichte der polnischen Waffen – echte Harnische, Husarenflügel, Säbel, Schwerter, Gewehre aus dem 19. und 20. Jahrhundert und Uniformen von Marschall Józef Piłsudski sind nur einige der Exponate, die präsentiert werden.

Muzeum Więzienia Pawiak, fot. Filip Kwiatkowski

Gefängnismuseum Pawiak

Sie werden die noch erhaltenen unterirdischen Anlagen des Pawiak-Gefängnisses sehen – des größten politischen Gefängnisses im besetzten Polen während des Zweiten Weltkriegs. Sie gehen durch den Gefängniskorridor, sehen die Todeszelle, die nach den erhaltenen Beschreibungen und Berichten der Gefangenen rekonstruiert wurde, sowie Gedichte, Tagebücher, Kassiber, Kalender und verschiedene kleine Gegenstände, die von den Gefangenen angefertigt wurden.

Muzeum Ordynariatu Polowego, fot. Łukasz Kopeć

Museum des Feldordinariats

Hier erfahren Sie, wie im Laufe der Jahrhunderte die Form des Dienens der Geistlichen unter den Soldaten der polnischen Armee im Museum der Feldordnung gestaltete. Es ist die einzige Einrichtung dieser Art in Europa, die sich im Untergeschoss einer Militärkathedrale befindet. Wenn Sie durch die Gänge des Museums gehen, sehen Sie unter anderem Feldaltäre, Messgewänder, Uniformen, Dekorationen sowie Souvenirs von Kaplanen, die bei der Katastrophe von Smolensk im April 2010 ums Leben kamen.

Stacja Muzeum, fot. Filip Kwiatkowski

Stacja Muzeum

Sie erfüllen sich Ihren Kindheitstraum und werden für eine Weile Eisenbahner. Der Museumsbahnhof ist ein ehemaliger Bahnhof, in dem historische Lokomotiven und Züge für immer anhielten. Unter den Exponaten befinden sich weltweit einzigartige Stücke: ein authentischer Artillerie-Wagen aus dem Zweiten Weltkrieg und der Salonwaggon von Präsident Bierut. Auf dem Bahnhofsgebäude sehen Sie Modelle und Nachbildungen von Eisenbahnen, alte Telefone, Fahrkarten “von früher” und viele andere Eisenbahnschätze

Muzeum Ewolucji, fot. Filip Kwiatkowski

Museum der Evolution

Im Museum der Evolution erfahren Sie, wo das Leben begann, oder wie T. Rex’ blutrünstiger asiatischer Verwandter Tarbosaurus aussah und Sie sehen eine Rekonstruktion der berühmten Australopithecus-Dame “Lucy”. Neben echten Dinosaurierskeletten sehen Sie auch versteinerte Eier :-), den ältesten bekannten Frosch, eine Herde von Amphibien von vor mehreren hundert Millionen Jahren und zahlreiche Gebeine primitiver Säugetiere und Reptilien.

Muzeum Archidiecezji Warszawskiej, fot. MAW

Museum der Erzdiözese Warschau

Im Museum der Erzdiözese Warschau werden Sie die geheimnisvolle Schönheit der religiösen Kunst entdecken sowie die Holzschnitte Albrecht Dürers, gotische Christusfiguren, Madonnen oder alte Gemälde. Zu den ausgestellten Exponaten gehören auch beeindruckend dekorierte liturgische Gefäße, Erinnerungsstücke im Zusammenhang mit Johannes Paul II., Kardinal Stefan Wyszyński und… eine reiche Sammlung antiker Möbel und Uhren.

Muzeum Sportu i Turystyki, fot. Piotr Wierzbowski

Museum für Sport und Tourismus

Im Museum für Sport und Tourismus verfolgen Sie die Geschichte des Sports – von den Anfängen im antiken Griechenland über die Geschichte der Olympischen Spiele und die Entwicklung des Sports in Polen bis in die Gegenwart. Hier sehen Sie eine Sammlung olympischer Fackeln, lauschen den spannenden Statements berühmter Sportkommentatoren, sehen Anzug und Skier von Adam Malysz, das Kanu von Johannes Paul II. und zahlreiche Medaillen, die Robert Korzeniowski und andere Polen bei den Olympischen Spielen gewonnen haben.

Muzeum X Pawilonu Cytadeli Warszawskiej, fot. m.st. Warszawa

Museum des Pavillons der 10. Zitadelle

Im Museum des 10. Pavillons der Warschauer Zitadelle, einem zaristischen Gefängnis aus dem 19. Jh., sehen Sie die Zellen für politische Gefangene, in denen unter anderem die polnischen Helden Romuald Traugutt und Józef Piłsudski eingesperrt waren. Während der Führung erfahren Sie auch etwas über die Geschichte des Festungsbaus, Sie sehen eine unterirdische Druckerei, eine Schmiede oder ein Warschauer Café aus der Zeit vor über hundert Jahren. Das dramatische Schicksal Tausender polnischer Sträflinge wird in einer Gemäldegalerie des nach Sibirien deportierten Malers Aleksander Sochaczewski dargestellte.

Muzeum Karykatury, fot. Filip Kwiatkowski

Museum für Karikatur

Sie werden manchmal lächeln beim Anblick der Zeichnungen der Meister der Satire, die im einzigartigen Karikaturmuseum präsentiert werden. Im Rahmen der hier vorgestellten Sonderausstellungen finden Sie eine Revue so berühmter Künstler wie Andrzej Czeczot, Szymon Kobyliński, Andrzej Mleczko, Sławomir Mrożek, Marek Raczkowski oder Henryk Sawka.

Państwowe Muzeum Etnograficzne, fot. PME

Staatliche Ethnographische Museum

Im Staatlichen Ethnographischen Museum werden Sie über traditionelle Trachten staunen, handwerkliche Produkte, gebrauchtes Geschirr oder Werkzeuge aus verschiedenen Regionen Polens und Europas zu sehen bekommen. Den Gebrauch vergessener Gegenstände bringen Ihnen Filmaufnahmen näher, und anhand von Exponaten der Volkskunst erfahren Sie, wie Künstler auf dem Land Gott und die biblische Wirklichkeit interpretierten.

Mehr:
Rynek Starego Miasta, fot. m.st. Warszawa
Pomnik syrenki warszawskiej, fot. Warszawska Organizacja Turystyczna
Kanonia, fot. Tomasz Nowak
Plac Zbawiciela, fot. Warszawska Organizacja Turystyczna
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